Senat billigt Verlängerung der NHT-Entnahmen nach hitziger Wohnungsdebatte
Der Senat billigte am 5. Juni Änderungen am National Housing Trust Act und machte damit den Weg frei, damit die Regierung bis zum 31. März 2031 weiterhin jährlich bis zu $11,4 Milliarden aus dem NHT zur Unterstützung des Haushalts entnehmen kann.
Im Mittelpunkt der Debatte stand die Frage, ob die Überweisungen fortgesetzt werden sollten, während viele Jamaikaner, insbesondere in westlichen Parishes, nach Hurricane Melissa weiterhin auf Wohnhilfe angewiesen sind. Senatoren der Opposition argumentierten, die Mittel des NHT sollten näher am zentralen Wohnungsauftrag des Trusts gehalten werden. Senator Floyd Morris schlug vor, die Bestimmung auf zwei Jahre zu begrenzen und das Geld gezielt für den Bau von Häusern für vom Hurrikan betroffene Bürger zu verwenden.
Dieser Änderungsvorschlag wurde nach einer Abstimmung abgelehnt, wobei acht Senatoren dafür und 10 dagegen stimmten. Der Gesetzentwurf passierte anschließend die Ausschussphase ohne Änderung, wurde später ein drittes Mal verlesen und gebilligt.
Regierungssenatoren verteidigten die Maßnahme als notwendige fiskalische Unterstützung in einem schwierigen wirtschaftlichen Moment. Senator Keith Duncan argumentierte, der NHT bleibe finanziell solide und Jamaika stehe unter Druck durch Katastrophenhilfe, Lohnkosten im öffentlichen Sektor, globale Unsicherheit und prognostizierte Haushaltsdefizite. Er sagte, die Einschränkungen im Wohnungsbau lägen nicht hauptsächlich bei der Finanzierung, sondern bei Land, Genehmigungen, Arbeitskräften, Baukapazitäten und Infrastruktur.
Redner der Opposition, darunter die Senatoren Lambert Brown, Damion Crawford Tomlinson und Donna Scott-Mottley, widersprachen dieser Position und sagten, das Geld der Beitragszahler solle direkter für bezahlbare Wohnungen, Reparaturen und den Wiederaufbau nach dem Hurrikan eingesetzt werden. Brown forderte die Regierung auf, jährlich $4 Milliarden aus der Entnahme für den Bau von Starterhäusern für Menschen in Westmoreland, St. Elizabeth, Hanover und St. James zurückzulegen.
Die Leader of Government Business Kamina Johnson Smith schloss die Debatte mit der Aussage, die Regierung verfolge bei Erholung und Wiederaufbau einen geplanten Ansatz, und hielt zugleich daran fest, dass die NHT-Überweisungen die Fähigkeit des Trusts zur Bereitstellung von Wohnraum nicht beeinträchtigen würden. Der Senat befasste sich später außerdem mit einem Bericht des Regulierungsausschusses zu Versicherungsgebühren, bevor er sich auf einen noch festzulegenden Termin vertagte.
Übernommen von Jamaica Information Service (Video) · ursprünglich veröffentlicht am .
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