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CARICOM-Staats- und Regierungschefs klären: US-Transitabkommen sind kein Weg zur Ansiedlung von Migranten
Jamaica Gleaner

CARICOM-Staats- und Regierungschefs klären: US-Transitabkommen sind kein Weg zur Ansiedlung von Migranten

2 Min. Lesezeit

Führungskräfte in der Karibischen Gemeinschaft (CARICOM) bemühen sich, die öffentliche Sorge über Entwürfe von Vereinbarungen mit den Vereinigten Staaten zur Bewegung von Drittstaatsangehörigen (TCNs) zu zerstreuen. In einer offiziellen Erklärung betonten sie, dass diese Regelungen nicht dazu gedacht seien, Migranten einen Aufenthalt in CARICOM-Mitgliedstaaten zu ermöglichen, sondern deren Rückkehr in die Herkunftsländer zu unterstützen.

Die Klarstellung folgte auf ein Klausurtreffen der Konferenz der Staats- und Regierungschefs, bei dem regionale Angelegenheiten erörtert wurden. Zu den Themen auf der Tagesordnung gehörten Memoranden of Understanding (MOUs), die Washington einzelnen CARICOM-Regierungen vorgelegt hat.

Die regionalen Führungskräfte räumten Bedenken ein, dass kleinere karibische Staaten den Transit von Drittstaatsangehörigen möglicherweise nur schwer bewältigen können. Dennoch versprachen sie, alle erforderlichen Schritte zu unternehmen, um sicherzustellen, dass ein Transitrahmen die regionale Sicherheit nicht schwächt und Ressourcen sowie wesentliche Dienstleistungen nicht von den Bürgern abzieht.

Sie betonten, dass die vorgeschlagenen Abkommen nur den vorübergehenden Transit von Personen ohne Vorstrafen vorsehen würden, die in ihre Heimatländer zurückgeschickt werden. Die Führungskräfte forderten die Öffentlichkeit außerdem auf, den klaren Unterschied zwischen Transit und dauerhafter Ansiedlung zu verstehen.

Die CARICOM-Regierungen vereinbarten zudem, die öffentliche Beteiligung zu diesem Thema auszuweiten, mit dem Ziel, Ängste abzubauen und genaue Informationen darüber zu vermitteln, was die Vereinbarungen beinhalten würden.

Mit der Bekräftigung ihrer Unterstützung für eine sichere, geordnete und reguläre Migration erklärten die Staats- und Regierungschefs, dass Migranten während des gesamten Prozesses mit Würde behandelt werden müssen.

Sie verwiesen auch auf die langjährige Partnerschaft zwischen CARICOM und den Vereinigten Staaten und hoben hervor, welchen Wert Washington auf den Abschluss dieser Abkommen legt.

Laut der Erklärung haben einige CARICOM-Mitgliedstaaten die MOUs bereits unterzeichnet, während andere noch mit US-Beamten verhandeln. Die Führungskräfte stellten außerdem fest, dass 30 Länder weltweit ähnliche Abkommen zu Drittstaatsangehörigen mit den Vereinigten Staaten abgeschlossen haben.

Übernommen von Jamaica Gleaner · ursprünglich veröffentlicht am .

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