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Gericht gibt Aktionärsabstimmungen im Oktober frei – Scotia Group Jamaica vor JSE-Rückzug
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Gericht gibt Aktionärsabstimmungen im Oktober frei – Scotia Group Jamaica vor JSE-Rückzug

1 Min. LesezeitKingston

Scotia Group Jamaica Limited hat gerichtliche Erlaubnis erhalten, im Oktober Aktionärsversammlungen einzuberufen, die den Weg für den Ausstieg von der Jamaica Stock Exchange freimachen könnten.

Am 15. Juli unterzeichnete Richter David Batts eine Verfügung, die dem Kreditinstitut gestattet, mit diesen Sitzungen fortzufahren; dabei sollen Anleger einen vorgeschlagenen Vergleichsplan (Scheme of Arrangement) billigen. Scotiabank Caribbean Holdings — die Muttergesellschaft von Scotia Group Jamaica — tritt am 7. Oktober im AC Hotel by Marriott an der Lady Musgrave Road in Kingston zusammen.

Der Plan sieht vor, dass Scotiabank Caribbean Holdings alle verbleibenden Stammaktien von Scotia Group Jamaica erwirbt, die noch Minderheitsinvestoren gehören, und das Unternehmen vom öffentlichen Markt nimmt. Scotia Group Jamaica betreibt den jamaikanischen Bankzweig von Scotiabank und zählt zu den führenden Finanzinstituten der Insel. Die Aktien werden an der Jamaica Stock Exchange unter dem Kürzel SGJ gehandelt.

SGJ gehört zu den größten Notierungen der Börse und kommt auf eine Marktkapitalisierung von rund 178 Milliarden Dollar. Für das zum April 2026 endende Quartal meldete die Gruppe einen Nettogewinn von 5,96 Milliarden Dollar — ein Plus von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum — sowie 10,08 Milliarden Dollar über das erste Halbjahr. Ein Rückzug von der JSE würde einen verlässlichen Dividendenzahler von der Tafel nehmen; die Direktoren genehmigten im Juni eine zweite Zwischenausschüttung von 45 Cent je Aktie.

Übernommen von Jamaica Gleaner · ursprünglich veröffentlicht am .

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